Datenschutzerklärung

Bornwerk UG

Stand: 25. Oktober 2026

1. Verantwortlicher

Verantwortlich im Sinne der DSGVO für die Datenverarbeitung auf dieser Website, in der Webanwendung unter app.terminz.com und in der App „Terminz Terminal“ für iPad und Android-Tablets ist, soweit im Folgenden nichts anderes angegeben ist:
Bornwerk UG (haftungsbeschränkt)
Märkische Straße 193
44141 Dortmund
Deutschland
contact@terminz.com

2. Datenschutzbeauftragter

Wir sind gesetzlich nicht verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen. Bei Fragen zum Datenschutz erreichen Sie uns über die oben genannten Kontaktdaten.

3. Verantwortlicher vs. Auftragsverarbeiter

Für die Daten von Website-Besuchern sowie unserer Geschäftskunden (Studios und deren Kontodaten) sind wir Verantwortlicher. Für das Profil, unter dem wir die Kontaktdaten einer Person plattformweit führen, und für ihr Nutzerkonto sind wir ebenfalls Verantwortlicher (siehe „Nutzerkonto und Profil“ unter Ziffer 4). Für die Kundenakte, die ein Studio über seine Endkunden in Terminz führt — Termine, Notizen, Umsätze, Besuchshistorie, Branchenprofile und die Kontaktangaben, die das Studio selbst erfasst oder die ihm freigegeben wurden —, ist das jeweilige Studio Verantwortlicher; wir handeln insoweit als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO, und die Datenschutzhinweise hierzu verantwortet das Studio. Eine gemeinsame Verantwortlichkeit nach Art. 26 DSGVO besteht nicht: Studios schreiben nicht in das Profil, und wir nutzen die Kundenakte nicht für eigene Zwecke.

4. Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten

Wir erheben personenbezogene Daten, wenn Sie unsere Website besuchen, das Kontaktformular nutzen, sich für den Newsletter anmelden oder eine Registrierung als Geschäftskunde durchführen. Dazu gehören insbesondere Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Unternehmensdaten sowie technische Zugriffsdaten wie IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs und Informationen zu Browser und Gerät.

Kontaktformular

Wenn Sie uns über das Kontaktformular kontaktieren, verarbeiten wir Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, optional Telefonnummer und Unternehmensname sowie Ihre Nachricht, um Ihre Anfrage zu bearbeiten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahmen) bzw. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Beantwortung von Anfragen). Der Versand erfolgt über unseren Dienstleister Resend.

Newsletter

Für den Newsletter verarbeiten wir Ihre E-Mail-Adresse auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Wir verwenden das Double-Opt-in-Verfahren: Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail; erst nach Klick auf den Bestätigungslink werden Sie in den Verteiler aufgenommen. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über den Abmeldelink in jeder E-Mail widerrufen.

Registrierung als Geschäftskunde

Bei der Registrierung als Geschäftskunde verarbeiten wir die Daten der Kontaktperson (Name, E-Mail, optional Telefon), den Unternehmensnamen und Branchenangaben zur Begründung und Durchführung des Vertragsverhältnisses. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Nutzerkonto und Profil

Wenn Sie über Terminz einen Termin buchen oder ein Nutzerkonto anlegen, führen wir dazu ein Profil mit Ihrem Namen, Ihrer E-Mail-Adresse und Telefonnummer, auf Wunsch mit Geburtsdatum, Anschrift und Profilfoto, sowie Ihre Kontoangaben (Zugangsdaten, Sitzungen, Sicherheitsereignisse). Zweck ist, dass Sie sich bei mehreren Betrieben nicht neu anlegen müssen und Ihre Termine an einer Stelle sehen. Ihre Terminübersicht zeigt nur Betriebe, bei denen Sie tatsächlich einen Termin hatten. Rechtsgrundlage ist der Nutzungsvertrag nach Teil A unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Wir speichern das Profil, solange Ihr Nutzerkonto besteht.

Freigabe an Betriebe

Ein Betrieb sieht aus Ihrem Profil nur, was Sie ihm freigeben. Die Freigabe gilt je Unternehmen für alle seine Standorte. Buchen oder registrieren Sie sich selbst bei einem Betrieb, geben Sie ihm damit Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer frei; Geburtsdatum und Anschrift nur, wenn Sie das ausdrücklich ankreuzen. Rechtsgrundlage ist dafür der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), für Geburtsdatum und Anschrift und für die Bestätigung einer Anfrage per E-Mail Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Bis zur Freigabe und nach einem Widerruf sieht der Betrieb Ihren Vornamen, den Anfangsbuchstaben Ihres Nachnamens und die Angaben, die er selbst über Sie erfasst hat. Mit der Freigabe gelangen die Angaben in die Kundenakte des Betriebs; dafür ist der Betrieb verantwortlich, und wir verarbeiten sie in seinem Auftrag. Wir speichern, welcher Betrieb wann welche Freigabe in welcher Textfassung erhalten oder verloren hat, um sie nachweisen zu können (Art. 7 Abs. 1, Art. 5 Abs. 2 DSGVO). Sie widerrufen jede Freigabe jederzeit in Ihrem Nutzerkonto unter „Datenschutz“ (Art. 7 Abs. 3 DSGVO); der Widerruf wirkt für die Zukunft, was der Betrieb bereits in seiner Kundenakte hat, bleibt dort.

Auffindbarkeit

Ein Betrieb, bei dem Sie noch nicht Kundin oder Kunde sind, kann Sie nur finden, wenn er Ihre vollständige E-Mail-Adresse oder Telefonnummer eingibt, und nur, wenn Sie sich selbst registriert oder selbst gebucht haben. Er sieht dabei nur Ihren verkürzten Namen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, Doppelanlagen zu vermeiden und Ihnen die Anmeldung bei weiteren Betrieben zu ersparen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Dem können Sie jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO), indem Sie in Ihrem Nutzerkonto unter „Datenschutz“ die Auffindbarkeit abschalten; Betriebe, die Sie bereits kennen, behalten ihre Kundenakte.

E-Mail zur Freigabe

Ordnet ein Betrieb Sie Ihrem bestehenden Profil zu oder bucht jemand unter Ihrer E-Mail-Adresse, ohne angemeldet zu sein, schicken wir Ihnen im Namen von Terminz eine E-Mail mit der Frage, ob Sie dem Betrieb Ihr Profil freigeben. Sie können bestätigen oder mit „Das war ich nicht“ ablehnen; beides geschieht erst durch Klick auf die jeweilige Schaltfläche auf der Seite, nicht schon durch Öffnen des Links. Der Link gilt 30 Tage. Wir versenden pro Person höchstens drei solche E-Mails in 24 Stunden und für denselben Betrieb frühestens nach 30 Tagen erneut. Rechtsgrundlage ist der Nutzungsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), soweit Sie ein Nutzerkonto haben, im Übrigen unser berechtigtes Interesse, Sie vor einer Zuordnung zu schützen, die Sie nicht veranlasst haben (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Lehnen Sie ab, löst der Betrieb die Verknüpfung: Seine Termine mit Ihnen bleiben als Termine ohne Konto unter dem Namen bestehen, den er erfasst hat, und Sie werden für ihn nicht mehr gefunden, bis Sie dort selbst buchen.

Löschung Ihres Nutzerkontos

Löschen Sie Ihr Nutzerkonto, löschen wir Ihr Profil, Ihre Zugangsdaten, Bonuspunkte, Bewertungen und Einwilligungen sofort und beenden alle Sitzungen. Künftige Termine werden storniert, ohne dass wir Ihnen eine E-Mail schicken. Vergangene Termine bleiben beim jeweiligen Betrieb ohne Konto bestehen, nur mit dem Namen, den der Betrieb kannte. Die Kundenakte, die ein Betrieb über Sie führt, löschen wir nicht sofort, sondern sperren sie (Art. 17 Abs. 3 lit. b und e DSGVO): Name auf den Terminen und Notizen bleiben bis zum 31. Dezember des dritten Jahres nach dem Jahr des letzten Termins erhalten, weil bis dahin Ansprüche aus dem Termin geltend gemacht werden können (§§ 195, 199 BGB); bei Betrieben der Gesundheitsbranche bis zum 31. Dezember des zehnten Jahres (§ 630f Abs. 3 BGB). Nur der Inhaber des Betriebs kann die gesperrte Akte lesen, und nur zur Abwehr von Ansprüchen oder zur Erfüllung einer Dokumentationspflicht. Danach wird sie gelöscht. Belege und Rechnungen bleiben unverändert, solange das Gesetz ihre Aufbewahrung verlangt (§ 147 AO, § 257 HGB). Arbeiten Sie mit demselben Zugang zugleich in einem Team, löschen wir nur Ihr Kundenprofil; Ihr Team-Zugang bleibt bestehen.

Anmeldung über Google

Für die Anmeldung kann wahlweise ein Google-Konto verwendet werden. Google übermittelt uns dabei die zur Kontoerstellung erforderlichen Angaben: Google-Kennung, E-Mail-Adresse, Vor- und Nachname sowie das Profilbild, sofern vorhanden. Ein Passwort wird nicht übertragen. Besteht bereits ein Konto mit derselben E-Mail-Adresse, wird die Google-Anmeldung mit diesem Konto verknüpft, statt ein zweites Konto anzulegen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Verknüpfung kann aufgehoben werden, solange ein weiteres Anmeldeverfahren hinterlegt ist.

Zahlungsabwicklung

Zahlungen werden über Stripe (Stripe Payments Europe, Ltd. / Stripe, Inc.) abgewickelt. Dabei werden zahlungsbezogene Daten an Stripe übermittelt; Kartendaten werden nicht auf unseren Servern gespeichert. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Eine Übermittlung in die USA erfolgt auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework bzw. der Standardvertragsklauseln.

Technische Sicherheitseinrichtung (Kassenfunktion)

Nutzt ein Geschäftskunde die Kassenfunktion, werden Kassentransaktionen zur gesetzlich vorgeschriebenen Signatur an die fiskaly GmbH (Wien, Österreich) als Betreiberin der zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung übermittelt. Übermittelt werden nach heutigem Stand Beträge, Steuersätze, Zahlungsart und die Kennung der Kasse, nicht Namen oder Kontaktdaten der Endkunden. Die Pflicht zur Signatur nach § 146a AO trifft den Geschäftskunden; er ist dafür Verantwortlicher, wir handeln als Auftragsverarbeiter und fiskaly als Unterauftragsverarbeiter nach Art. 28 Abs. 2 und 4 DSGVO. Die Verarbeitung findet innerhalb der Europäischen Union statt.

5. Rechtsgrundlagen der Verarbeitung

  • Vertragsdurchführung und vorvertragliche Maßnahmen gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Registrierung, Kontaktanfragen)
  • Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Newsletter, Analyse-Cookies)
  • Berechtigtes Interesse gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (sicherer Betrieb und Optimierung der Website)
  • Rechtliche Verpflichtung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (Aufbewahrung von Einwilligungsnachweisen)

6. Cookies und Einwilligung

Wir verwenden technisch notwendige Cookies sowie - nur nach Ihrer Einwilligung (§ 25 Abs. 1 TDDDG) - Analyse-Cookies. Über unseren Cookie-Banner können Sie Ihre Einwilligung jederzeit erteilen oder widerrufen. Google Analytics wird über den Google-Consent-Mode standardmäßig im Modus „denied“ geladen und setzt ohne Ihre Einwilligung keine Analyse-Cookies und wertet keine Daten aus; die Sitzungsaufzeichnung von Sentry wird ohne Ihre Einwilligung gar nicht geladen. Die reine Fehlererkennung speichert keine Informationen auf Ihrem Endgerät, liest ohne Ihre Einwilligung keine Geräteeigenschaften aus und benötigt daher keine Einwilligung (§ 25 TDDDG); Einzelheiten dazu im Abschnitt Sentry.

7. Analyse und Fehlerprotokollierung

Google Analytics

Diese Website nutzt Google Analytics der Google Ireland Ltd. bzw. Google LLC, eingebunden über den Google Tag Manager. Die IP-Anonymisierung ist aktiviert und der Google-Consent-Mode ist standardmäßig auf "denied" gesetzt. Eine Verarbeitung erfolgt erst nach Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG).

Sentry

Zur Erkennung technischer Fehler setzen wir Sentry (Functional Software Inc.) ein. Auf terminz.com und in der Webanwendung unter app.terminz.com übermitteln wir bei einem technischen Fehler den Namen und Fehlercode des fehlgeschlagenen Vorgangs, die aufgerufene Seite ohne Kennungen und Suchbegriffe, Namen, Dauer und Fehlercodes der letzten Serveranfragen davor, bei einer fehlgeschlagenen Anfrage die Form der gesendeten Felder (Feldname, Typ und Länge, nie den Inhalt), Browser- und Betriebssystemfamilie mit Version, die Anwendungsversion sowie, ob die Seite gerade sichtbar war und seit wann sie geöffnet ist. In der Webanwendung kommen ein monatlich wechselndes Pseudonym des Standorts, die Rolle des Kontos, der Tarif, die Kassenfunktion und die Sprache hinzu; den Standort kann daraus nur Bornwerk ableiten, und wir nutzen diese Angaben nicht zur Kontrolle von Mitarbeitenden. Eine technische Kennung verbindet die Meldung mit der Fehlermeldung unseres Servers zur selben Anfrage. Sentry leitet serverseitig eine grobe Standortangabe (Land und Ort) ab; Ihre IP-Adresse wird nicht gespeichert. Inhalte aus der Anwendung, Eingaben, Kontaktdaten und Serverfehlermeldungen werden bereits auf Ihrem Gerät entfernt und nicht übertragen; es werden keine Cookies gesetzt, keine Informationen auf Ihrem Endgerät gespeichert, über die Browserkennung hinaus, die jede Anfrage ohnehin mitsendet, keine Geräteeigenschaften ausgelesen und keine Sitzungen aufgezeichnet. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren und störungsfreien Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, Erwägungsgrund 49). Sie können dieser Verarbeitung jederzeit nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO widersprechen — formlos an datenschutz@terminz.com. Nur auf dieser Website (terminz.com) und nur nach Erteilung Ihrer Analyse-Einwilligung (§ 25 Abs. 1 TDDDG, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Sie jederzeit widerrufen können, erfassen wir darüber hinaus im Fehlerfall vollständig maskierte Sitzungsaufzeichnungen (Texte, Eingaben und Medien) und lesen dafür Online-Status, Netzklasse, Datensparmodus, Fenstergrößenklasse und Zeitzone Ihres Geräts aus; auf den Seiten eines Betriebs geschieht beides nicht. Für die App „Terminz Terminal“ gelten die Angaben in Abschnitt 10.

Reichweitenmessung und A/B-Tests der Profilseiten

Auf den öffentlichen Profilseiten erheben wir zur Reichweitenmessung statistische Zugriffsdaten (aufgerufene Seite, Referrer sowie Browser- und Geräteinformationen) auf Grundlage unseres berechtigten Interesses an der Auswertung und Verbesserung der Reichweite (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Zur Optimierung der Darstellung führen wir zudem A/B-Tests durch und speichern dafür die Ihnen zugewiesene Testvariante lokal in Ihrem Endgerät (Schlüssel „terminz_ab_assignments“). Diese Speicherung erfolgt nur mit Ihrer Einwilligung (§ 25 Abs. 1 TDDDG, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Sie über unseren Cookie-Banner jederzeit erteilen oder widerrufen können.

8. Google Maps Platform (Adresssuche und Geschäftsdaten)

Wir nutzen die Google Maps Platform der Google Ireland Limited (Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland; Muttergesellschaft Google LLC, USA). Bei der Eingabe einer Adresse in unseren Formularen werden Ihre Eingaben zur Adressvervollständigung an Google übermittelt. Beim Onboarding eines Geschäftskunden können zudem öffentlich verfügbare Geschäftsdaten (Name, Anschrift, Öffnungszeiten, Telefonnummer) aus dem Google-Brancheneintrag vorgeschlagen werden, um die Profilerstellung zu erleichtern. Diese Daten werden dem Geschäftskunden vor der Speicherung zur Prüfung und Bestätigung vorgelegt und erst nach seiner Bestätigung in das Profil übernommen. Dauerhaft gespeichert wird lediglich die Google Place ID als eindeutige Kennung des Eintrags; im Übrigen werden Google-Inhalte nicht über die nach den Google-Nutzungsbedingungen zulässigen Grenzen hinaus zwischengespeichert. Soweit wir Google-Inhalte ohne Kartenansicht darstellen, geschieht dies mit dem Hinweis „Powered by Google“. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung des Vertrags mit dem Geschäftskunden) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer korrekten und effizienten Erfassung von Standort- und Geschäftsdaten). Auf öffentlichen Profilseiten kann zur Standortdarstellung zusätzlich eine eingebettete Google-Karte (Google Maps Embed) angezeigt werden. Beim Laden der Karte werden Daten – insbesondere Ihre IP-Adresse – an Google übertragen und es können Cookies gesetzt werden; die Einbindung der Karte erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (§ 25 Abs. 1 TDDDG, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Sie über unseren Cookie-Banner erteilen oder widerrufen können. Eine Übermittlung in die USA erfolgt auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework bzw. der Standardvertragsklauseln.

9. Öffentliches Geschäftsprofil und Branchenverzeichnis

Geschäftskunden (Studios) können über Terminz ein öffentlich abrufbares Profil bereitstellen und in einem durchsuchbaren Branchenverzeichnis aufgeführt werden, damit Endkunden sie finden und Termine buchen können. Öffentlich dargestellt werden dabei Geschäftsdaten wie Name, Anschrift, Öffnungszeiten, Leistungen und Preise, Fotos sowie Bewertungen. Hierbei handelt es sich überwiegend um Unternehmensdaten; soweit einzelne Angaben einen Personenbezug aufweisen (etwa der Name einer selbstständigen Inhaberin oder eines selbstständigen Inhabers), ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung des Vertrags mit dem Geschäftskunden) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der öffentlichen Auffindbarkeit des Studios und an der Bewerbung seiner Leistungen). Inhalt und Umfang des öffentlichen Profils bestimmt der Geschäftskunde selbst; er kann die dargestellten Angaben jederzeit bearbeiten, einzelne Inhalte entfernen oder das öffentliche Profil deaktivieren. Öffentliche Profile können von Suchmaschinen indexiert werden. Diese Funktionen werden fortlaufend weiterentwickelt; der konkrete Umfang der dargestellten Geschäftsdaten kann sich erweitern, ohne dass sich der vorstehend genannte Zweck und die Rechtsgrundlage ändern. Über ein Kontaktformular auf dem öffentlichen Profil können Endkunden Anfragen (Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Betreff und Nachricht) an das Studio richten; insoweit verarbeiten wir die Daten als Auftragsverarbeiter im Auftrag des Studios. Zeigt ein Studio Bewertungen an, stammen diese aus Google Maps und enthalten den bei Google veröffentlichten Namen und das Profilbild der bewertenden Person sowie deren Bewertungstext; wir laden sie auf unseren Servern von Google, Ihr Browser baut dafür keine Verbindung zu Google auf. Für die Inhalte seines Profils sowie für etwaige darin enthaltene personenbezogene Daten Dritter ist der jeweilige Geschäftskunde verantwortlich.

10. App „Terminz Terminal“ für iPad und Android-Tablets

Die App „Terminz Terminal“ aus dem App Store von Apple und aus Google Play ist das Kassen- und Terminterminal für den Tresen eines Betriebs. Sie wird nur von unseren Geschäftskunden und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedient; Endkunden legen in der App kein Konto an. Die Kunden-, Termin- und Zahlungsdaten, die in der App angezeigt, erfasst oder geändert werden, etwa Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Notizen, gebuchte Leistungen und Zahlungen, verarbeiten wir als Auftragsverarbeiter im Auftrag des jeweiligen Geschäftskunden (Art. 28 DSGVO). Verantwortlicher ist der Geschäftskunde; er informiert seine Kundinnen und Kunden nach Art. 13 DSGVO. Dasselbe gilt für die Daten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in der App anmelden, einschließlich der Angabe, wer welchen Vorgang an der Kasse ausgeführt hat. Selbst verantwortlich sind wir für die Kopplung des Geräts mit dem Konto des Geschäftskunden und für die Fehlerberichte der App. Den Download der App wickeln Apple bzw. Google in eigener Verantwortung ab; dafür gilt die Datenschutzerklärung von Apple bzw. von Google. Von Apple und Google erhalten wir nur zusammengefasste Statistiken, etwa die Zahl der Downloads sowie Absturz- und Leistungsdaten, die keinen Rückschluss auf einzelne Personen zulassen.

Kopplung, Anmeldung und Speicherung auf dem Gerät

Ein Tablet wird einmalig mit einem Kopplungscode, den der Geschäftskunde in seinem Dashboard erzeugt, mit dessen Standort gekoppelt. Die App speichert dabei auf dem Gerät eine Gerätekennung, einen Zugangsschlüssel für die Verbindung zu unseren Servern, die Kasseneinstellungen sowie Name, Anschrift, Telefonnummer und Logo des Betriebs. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter melden sich danach mit ihrer persönlichen PIN an. Die Anmeldung wird nur im Arbeitsspeicher gehalten und endet mit der Abmeldung, nach einer festgelegten Zeit ohne Eingabe oder mit dem Beenden der App. Kunden-, Termin- und Zahlungsdaten lädt die App nur für die Dauer der Nutzung in den Arbeitsspeicher; dauerhaft auf dem Gerät gespeichert werden sie nicht. Die Speicherung auf dem Gerät ist unbedingt erforderlich, damit die App den vom Geschäftskunden gewünschten Dienst erbringen kann (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Rechtsgrundlage für die Kopplung ist der Vertrag mit dem Geschäftskunden (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), soweit dabei personenbezogene Daten anfallen.

Berechtigungen

Die App fragt Berechtigungen des Betriebssystems nur für Kartenzahlungen ab, und zwar erst beim ersten Kartenvorgang. Auf dem iPad sind das Bluetooth, um das Kartenlesegerät Stripe Reader WisePad 3 zu verbinden und die Verbindung auch dann zu halten, wenn die App im Hintergrund läuft, und der Standortzugriff während der Nutzung. Auf Android-Tablets sind es der ungefähre Standort und, ab Android 12, die Berechtigung für Geräte in der Nähe, um das WisePad 3 zu finden und zu verbinden; bis Android 11 verlangt Android für diese Bluetooth-Suche stattdessen den genauen Standort. Den Standort setzt Stripe für Kartenzahlungen über das Stripe Terminal SDK voraus. Die App wertet den Standort nicht selbst aus und übermittelt ihn nicht an unsere Server; verarbeitet wird er allein von Stripe (siehe Kartenzahlung über Stripe Terminal). Die Berechtigungen lassen sich jederzeit in den Einstellungen des Geräts entziehen, Kartenzahlungen sind dann nicht mehr möglich. Auf Kamera, Mikrofon, Fotos und Kontakte greift die App nicht zu, und sie versendet keine Push-Mitteilungen.

Kartenzahlung über Stripe Terminal

Für Kartenzahlungen am Tresen nutzt die App das Stripe Terminal SDK mit einem Kartenlesegerät des Geschäftskunden: dem Stripe Reader S700, der über das Internet mit Stripe verbunden ist, oder dem Stripe Reader WisePad 3 über Bluetooth. Das Lesegerät liest die Karte und überträgt die Kartendaten verschlüsselt an Stripe; die vollständige Kartennummer erreicht weder die App noch unsere Server. Von Stripe erhalten wir den Zahlungsstatus, eine Transaktionskennung, die Kartenmarke und die letzten vier Ziffern der Karte und speichern diese Angaben im Auftrag des Geschäftskunden bei der Kassentransaktion. Das SDK übermittelt außerdem Gerätedaten, den ungefähren Standort des Geräts und Angaben zur Nutzung des SDK an Stripe. Nach den Angaben von Stripe werden diese Daten nicht mit einer Person verknüpft und nicht für Tracking verwendet. Stripe nutzt sie für den Betrieb und die Verbesserung des Zahlungsdienstes sowie zur Betrugsprävention und verarbeitet sie insoweit in eigener Verantwortung; es gilt die Datenschutzerklärung von Stripe (stripe.com/de/privacy). Im Übrigen gelten die Angaben unter Zahlungsabwicklung.

Beleg per QR-Code

Nach dem Bezahlen kann die App einen QR-Code anzeigen. Wer ihn mit dem eigenen Smartphone scannt, öffnet den Beleg als Webseite auf unseren Servern (api.terminz.com/b/…) und kann ihn dort als PDF herunterladen. Die Seite enthält die Angaben des Belegs, also Betrieb, Leistungen, Beträge, Steuer, Zahlungsart und die Daten der technischen Sicherheitseinrichtung, aber keinen Namen der Kundin oder des Kunden. Sie lädt keine Inhalte Dritter, wird von Suchmaschinen nicht erfasst und ist über einen nicht erratbaren Link ab der Erstellung des Codes ein Jahr lang abrufbar. Beim Aufruf fallen die üblichen Zugriffsdaten einschließlich der IP-Adresse an (siehe Speicherdauer). Auch hier handeln wir als Auftragsverarbeiter des Geschäftskunden.

Fehlerberichte

Stürzt die App ab oder tritt ein technischer Fehler auf, sendet sie einen Fehlerbericht an Sentry (Functional Software, Inc.; Speicherung in der EU-Region). Der Bericht enthält den Namen des Bildschirms und des fehlgeschlagenen Vorgangs, einen Fehlercode, Namen, Dauer und Fehlercodes der letzten Serveranfragen, ein monatlich wechselndes Pseudonym des Standorts, den technischen Programmablauf sowie Gerätemodell, Betriebssystem- und App-Version. Angaben zur angemeldeten Person, Anfrageinhalte, Konsolenausgaben und angetippte Bildschirmelemente entfernt die App bereits auf dem Gerät; E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Bankverbindungen und Kennungen in Fehlermeldungen werden unkenntlich gemacht. IP-Adressen speichert Sentry nicht. Bei einem Teil der Vorgänge misst die App außerdem, wie lange Bildschirme und Serveranfragen laden. Bis zur Übertragung legt das Fehlermodul die Berichte auf dem Gerät ab, damit auch ein Absturz nach dem Neustart gemeldet werden kann, und verwendet dafür eine zufällig erzeugte Installationskennung, die mit keinem Konto und keiner Person verknüpft ist. Diese Speicherung ist für den störungsfreien Betrieb der Kasse, den der Geschäftskunde mit der App in Anspruch nimmt, unbedingt erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren und störungsfreien Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); Sie können dieser Verarbeitung nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO jederzeit widersprechen, formlos an datenschutz@terminz.com. Fehlerberichte werden nach 90 Tagen gelöscht.

Speicherdauer und kein Tracking

Die Angaben auf dem Gerät bleiben gespeichert, bis der Geschäftskunde das Gerät in seinem Dashboard deaktiviert oder die App gelöscht wird; mit der Deaktivierung verliert der Zugangsschlüssel seine Gültigkeit. Für die im Auftrag verarbeiteten Kunden-, Termin- und Kassendaten gelten die Weisungen des Geschäftskunden und die Fristen unter Speicherdauer; die steuerlichen Aufbewahrungspflichten für Kassendaten treffen den Geschäftskunden. Über Stripe und Sentry im beschriebenen Umfang hinaus bindet die App keine Dienste Dritter ein. Sie zeigt keine Werbung, liest keine Werbe-ID aus und verfolgt niemanden über Apps oder Websites anderer Anbieter hinweg.

11. Empfänger und Auftragsverarbeiter

Wir geben Daten an sorgfältig ausgewählte Auftragsverarbeiter weiter: Hetzner (Betrieb der Anwendungsserver und der Datenbank, Deutschland), AWS (Objektspeicher, Zugangsdatenverwaltung und Datenbanksicherungen, eu-central-1), Cloudflare (CDN und Reverse-Proxy), Stripe (Zahlungen, einschließlich Kartenzahlungen am Lesegerät), Resend (E-Mail-Versand), Sentry (Fehlererkennung, EU-Region), fiskaly (technische Sicherheitseinrichtung für die Kassenfunktion, Österreich) sowie Google-Dienste (Analytics inkl. Google Tag Manager, Google Maps Platform inkl. Adresssuche und Anreicherung von Geschäftsdaten, Anmeldung). Mit allen Auftragsverarbeitern bestehen Verträge gemäß Art. 28 DSGVO. Die vollständige Liste der Unterauftragsverarbeiter für die Verarbeitung im Auftrag unserer Geschäftskunden finden Sie in Anlage 1 des Auftragsverarbeitungsvertrags.

12. Drittlandübermittlung

Einige Empfänger (Stripe, Resend, Google, Cloudflare) verarbeiten Daten auch in den USA; Sentry speichert ausschließlich in der EU-Region. Die Übermittlung erfolgt auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework bzw. der Standardvertragsklauseln der EU-Kommission. Die Anwendung, die Datenbank und der Objektspeicher werden ausschließlich in Deutschland betrieben.

13. Speicherdauer

Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie es für den jeweiligen Zweck oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten erforderlich ist. IP-Adressen in Zugriffsprotokollen werden nach 30 Tagen entfernt, in Sitzungsdaten nach 90 Tagen, Anmeldeversuche nach 30 Tagen gelöscht. Datenexporte stehen sieben Tage zum Abruf bereit und werden danach gelöscht. Nachweise erteilter und widerrufener Einwilligungen bewahren wir auf, solange sie zur Erfüllung der Nachweispflicht nach Art. 7 Abs. 1 DSGVO erforderlich sind. Ihr Profil und Ihre Freigaben speichern wir, solange Ihr Nutzerkonto besteht; für gesperrte Akten gilt der Abschnitt „Löschung Ihres Nutzerkontos“. Nach Vertragsende eines Geschäftskunden bleiben dessen Daten 90 Tage abrufbar und werden anschließend gelöscht.

14. Ihre Rechte

  • Auskunftsrecht (Art. 15 DSGVO)
  • Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
  • Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO)
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
  • Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO)
  • Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)

15. Beschwerderecht

Sie haben das Recht, eine Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde einzureichen (Art. 77 DSGVO). Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde ist: Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW).

16. Kontakt

Bei Fragen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten oder zur Ausübung Ihrer Rechte erreichen Sie uns unter datenschutz@terminz.com.