Mitarbeiter stempeln von jedem Gerät ein und aus. Pausen werden automatisch erfasst, Überstunden werden markiert, bevor sie zum Problem in der Lohnabrechnung werden, und jeder Eintrag wird vor dem Export vom Vorgesetzten freigegeben.

Seit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom September 2022 muss jeder Betrieb die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter erfassen. Womit, steht dir frei — nachweisen musst du es trotzdem. In Terminz entsteht der Nachweis beim Stempeln, ohne zweites Werkzeug.
Erfassen ist Pflicht, das System darfst du wählenBAG 1 ABR 22/21
Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass Arbeitgeber Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit erfassen müssen. Papier ist weiterhin erlaubt, nur eben kaum prüfbar. Terminz schreibt jeden Stempel mit Zeitstempel und Freigabestatus mit, sodass der Nachweis am Monatsende schon fertig ist.
Höchstarbeitszeit: acht Stunden, zehn mit Ausgleich§ 3 ArbZG
Werktäglich sind acht Stunden erlaubt, zehn nur dann, wenn der Durchschnitt über sechs Monate wieder bei acht liegt. Terminz prüft jeden Eintrag gegen die Grenzen, die du hinterlegst, und markiert den Tag, der darüber geht, bevor er in die Lohnabrechnung wandert.
Pausen: 30 Minuten ab sechs, 45 ab neun Stunden§ 4 ArbZG
Die Ruhepause ist vorgeschrieben und muss dokumentiert sein. Terminz kennt die Schwelle, weist auf eine fehlende oder zu kurze Pause hin und zieht sie nach den Regeln ab, die du pro Standort festlegst.
Elf Stunden Ruhezeit zwischen zwei Schichten§ 5 ArbZG
Nach Feierabend müssen elf Stunden vergehen, bevor die nächste Schicht beginnt. Weil Dienstplan und Zeiterfassung in Terminz dieselben Daten lesen, fällt der zu früh geplante Folgetag schon beim Planen auf und nicht erst im Nachweis.
Ein- und Ausstempeln per GPS
Mitarbeiter stempeln über die Terminal-App oder ein beliebiges Gerät ein. Beim Einchecken werden GPS-Koordinaten und Adresse erfasst, das bestätigt die Anwesenheit vor Ort, ohne dass eine dauerhafte Standortüberwachung nötig ist.
Pausenerfassung mit automatischem Abzug
Pausen startest und beendest du mit einem Fingertipp. Terminz erfasst die genauen Pausenminuten, weist auf fehlende vorgeschriebene Pausen hin und wendet die Abzugsregeln an, die du pro Betrieb festlegst.
Überstunden und Tageshöchstgrenzen markiert
Jeder Eintrag wird gegen die vertraglichen Arbeitszeiten und die täglichen Obergrenzen nach ArbZG geprüft. Überstunden werden in Echtzeit berechnet und vor der Lohnabrechnung im Freigabezentrum für Vorgesetzte markiert.
Freigabe durch den Vorgesetzten
Mitarbeiter reichen ihre Arbeitszeitnachweise zur Prüfung ein. Vorgesetzte sehen alle ausstehenden Nachweise an einem Ort, können sie freigeben, mit Begründung ablehnen oder Korrekturen anfordern. Der Prüfpfad bleibt lückenlos.
Abrechenbare Stunden mit Stundensätzen
Markiere Einträge als abrechenbar, lege Stundensätze fest und lass Terminz die Beträge automatisch berechnen. Ideal für Dienstleister, die nach Stunden abrechnen.
CSV-Export für die Lohnabrechnung
Exportiere freigegebene Arbeitszeitnachweise als strukturierte CSV-Datei mit Datumsauswahl. Saubere Summen pro Mitarbeiter, Pausenabzüge und Überstundenmarkierungen, bereit für dein Lohnabrechnungssystem oder deinen Buchhalter.
Wer nach Stunden bezahlt wird, soll am Monatsende nicht davon abhängen, ob jemand ans Stempeln gedacht hat. Terminz rechnet die Zeit an den Terminen des Tages zusammen. Die Lücken dazwischen gehören dem Team und werden ausgewiesen, aber nicht vergütet. Arbeit ohne Termin trägt dein Team selbst nach, und du gibst sie frei.
Lisa Weber
Dienstag, 11. August
Im Betrieb von 09:00 bis 15:00 — vergütet werden die Termine
Stunden aus dem Kalender
Für alle mit Stundenlohn zählt Terminz jede Nacht die Zeit an den Terminen des Vortags zusammen. Kommt jemand zehn Minuten vor dem ersten Termin, läuft die Vergütung trotzdem ab dem Termin. Wer stattdessen stempelt, behält seine Stempelzeit.
Zusatzzeit vom Team, Freigabe von dir
Reinigung, Vorbereitung, Warenannahme, Schulung oder Teambesprechung trägt dein Team im eigenen Konto nach, mit Uhrzeit und Grund. Der Eintrag bleibt offen und unbezahlt, bis du ihn freigibst.
Stundenzettel und Personalkosten
Jeden Monat ziehst du je Person einen unterschriftsfertigen Stundenzettel als PDF. Im Kostenüberblick stehen Personalkosten, Auslastung und Umsatz nebeneinander, und der DATEV-Export bucht Leerlauf auf eine eigene Lohnart.


Nein. Die GPS-Prüfung ist optional und wird je Betrieb oder Standort eingestellt. Ist sie aktiv, erfasst Terminz beim Einstempeln die Koordinaten und die Adresse. Eine dauerhafte oder im Hintergrund laufende Standortüberwachung gibt es nicht.
Mitarbeiter reichen ihre Einträge am Ende jedes Tages oder jeder Woche ein. Vorgesetzte sehen alle ausstehenden Nachweise in einem Freigabezentrum, können jeden Eintrag prüfen, Anmerkungen hinzufügen, freigeben oder mit schriftlicher Begründung ablehnen. Jede Aktion wird in einem dauerhaften Protokoll festgehalten.
Ja. Terminz setzt einstellbare tägliche und wöchentliche Stundenobergrenzen durch und markiert Einträge, die gegen die ArbZG-Grenzen verstoßen würden, etwa das Tagesmaximum von 10 Stunden oder die Wochenobergrenze von 48 Stunden. Vorgesetzte werden vor der Freigabe benachrichtigt, nicht erst nach der Lohnabrechnung.
In den Einstellungen zur Zeiterfassung legst du die Pausenanforderungen fest: Mindestdauer der Pausen, Schwellen für den automatischen Abzug und ob Pausen bezahlt oder unbezahlt sind. Terminz markiert Einträge, bei denen vorgeschriebene Pausen fehlen oder zu kurz sind.
Stundenzettel werden als CSV-Datei mit einstellbarem Datumsbereich exportiert. Jede Zeile enthält den Namen des Mitarbeiters, Zeitstempel für Beginn und Ende, geplante und tatsächliche Stunden, Pausenminuten, Überstundenminuten, den abrechenbaren Betrag und den Freigabestatus.
Für Mitarbeiter mit Stundenlohn zählt Terminz die Zeit an den Terminen des Tages zusammen. Abgesagte Termine zählen nicht mit. Die Zeit zwischen zwei Terminen weist Terminz getrennt als Leerlauf aus; sie steht im Nachweis, wird aber nicht vergütet. Die Ableitung ist ein Vorschlag und geht erst nach der Freigabe in die Abrechnung.
Der Eintrag bleibt offen und zählt nicht als bezahlte Zeit. Weder eine Ableitung aus dem Kalender noch eine selbst eingetragene Zusatzzeit wird beim Anlegen freigegeben, beides landet zuerst im Freigabezentrum. Erst wenn du freigibst, wandert der Eintrag in Lohnexport und Stundenzettel. Hast du in den Einstellungen eine Frist für die automatische Freigabe hinterlegt, greift danach diese Frist; im Nachweis bleibt dann sichtbar, dass kein Mensch unterschrieben hat.
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