Was kostet ein Buchungssystem für Friseure? Preise & Vergleich 2026
Buchungssystem Friseur Kosten im Überblick: kostenlose Tools, Abonnements, Provisionsmodelle. Was lohnt sich wirklich für Ihren Salon?
Was kostet ein Buchungssystem für Friseure?
Zwischen null und über 200 Euro im Monat — je nachdem, welches Modell Sie erwischen. Aber die Monatsgebühr ist oft gar nicht das, was Sie am Ende wirklich bezahlen.
Hier die drei Modelle, wie sie in der Praxis aussehen.
Das Provisionsmodell
Treatwell, Booksy und ähnliche Plattformen nehmen keine feste Monatsgebühr. Dafür kassieren sie 20 bis 30 Prozent auf jede Buchung, die über ihre Plattform kommt.
Klingt erstmal harmlos. Ist es aber nicht:
| Umsatz/Monat | 25 % Provision | Was bleibt übrig |
|---|---|---|
| 2.000 € | 500 € | 1.500 € |
| 3.600 € | 900 € | 2.700 € |
| 5.000 € | 1.250 € | 3.750 € |
Bei 80 Terminen im Monat zu 45 Euro sind das 900 Euro Provision — jeden Monat. Für Stammkunden, die ohnehin zu Ihnen kommen würden.
Wann das trotzdem Sinn macht: Wenn Sie gerade eröffnen und noch keinen Kundenstamm haben, bringen diese Plattformen Laufkundschaft. Sobald Sie Stammkunden aufgebaut haben, zahlen Sie zu viel.
Das Abo-Modell
Feste Monatsgebühr, keine Provision. Alle Buchungen — auch die über die Plattform — gehören Ihnen.
| Anbieter | Preis/Monat | Provision |
|---|---|---|
| Terminz | ab 0 € (30 Tage kostenlos) | keine |
| Shore | ab 39 € | keine |
| Timify | ab 25 € | keine |
| SimplyBook | ab 9,90 € | keine |
Schon ab dem zweiten Monat mit bestehendem Kundenstamm fast immer günstiger als Provision.
Kostenlose Tools
Google Kalender, Calendly Free — technisch kostenlos, aber ohne Kundenverwaltung, Kassensystem oder automatische Erinnerungen. Der versteckte Preis ist Ihre Zeit: jede Buchung manuell, jede Erinnerung von Hand, kein Überblick.
Was die meisten beim Preisvergleich übersehen
Das Kassensystem fehlt
Viele Buchungssysteme haben kein integriertes Kassensystem. Sie brauchen dann ein separates Tool — plus TSE-Hardware, die in Deutschland seit 2020 Pflicht ist. Das kostet nochmal extra.
Bei Terminz ist das Kassensystem dabei — TSE-konform über Fiskaly, keine zusätzliche Hardware nötig.
Preis pro Mitarbeiter
Manche Anbieter berechnen pro Stylist. Bei vier Mitarbeitern kann sich der Preis schnell verdoppeln. Terminz berechnet keine Extragebühr pro Mitarbeiter.
Migration wird vergessen
Wenn Sie von einem anderen System wechseln, fragen Sie vorher: Ist die Datenmigration kostenlos? Terminz importiert Kundendaten aus Shore, Fresha, Treatwell und anderen kostenlos — das erledigt sich in unter einer Stunde.
Die Rechnung, die sich lohnt
Wenn automatische Terminerinnerungen nur zwei No-Shows pro Woche verhindern — bei 40 Euro pro Termin — sind das 320 Euro im Monat, die Sie nicht verlieren. Die meisten Buchungssysteme kosten weniger als das.
Ob sich ein Wechsel lohnt, können Sie einfach nachrechnen: Was zahlen Sie gerade an Provision oder für separate Tools? Was kostet ein Abo-System? Die Differenz sehen Sie meistens schon im ersten Monat.
Terminz können Sie 30 Tage lang kostenlos testen — alle Funktionen, keine Kreditkarte, kein Haken.
Welcher Anbieter zu welchem Preis was bietet, sehen Sie übersichtlich im Friseur-Software-Vergleich 2026.
Häufige Fragen
Was kostet ein Buchungssystem für Friseure im Monat? Die Spanne reicht von kostenlosen Tools bis über 100 Euro. Terminz kostet 39 Euro netto im Monat, in beiden Tarifen, unabhängig von der Zahl der Buchungen.
Was ist der Unterschied zwischen Provisions- und Abomodell? Beim Abo zahlen Sie einen festen Monatsbetrag. Beim Provisionsmodell beteiligt sich der Anbieter an vermittelten Terminen — Treatwell mit bis zu 35 Prozent auf die erste Buchung eines Neukunden, Booksy mit 30 Prozent.
Zahle ich bei Terminz Provision auf meine Termine? Nein. Es gibt keine Buchungsprovision und keine Einrichtungsgebühr, egal wie viele Kunden buchen.
Gibt es eine kostenlose Testphase? Für den Tarif Komplett gibt es 30 Tage kostenlos. Der Tarif Komplett Kasse wird vom ersten Tag an berechnet, weil dort Kasse und TSE eingerichtet werden.
Was kostet die Kartenzahlung? Die Gebühren des Zahlungsdienstleisters werden durchgereicht, dazu kommt ein Aufschlag von 0,7 Prozent.