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Welche Software nutzen Friseure? Die ehrliche Antwort 2026

Friseure nutzen unterschiedliche Software — von kostenlosen Apps bis All-in-One-Systemen. Wir erklären, worauf es wirklich ankommt und was sich lohnt.

Terminz Team
3. Juni 2026
7 Min. Lesezeit

Welche Software nutzen Friseure?

Ehrlich gesagt: viele noch WhatsApp und einen Papierkalender.

Das ist keine Kritik — es funktioniert, solange der Salon klein ist und der Inhaber alles im Kopf hat. Aber sobald mehr als zwei Stylisten da sind, Stammkunden Erwartungen haben und das Finanzamt nach einer TSE-konformen Kasse fragt, wird's eng.

Hier ist, was in deutschen Friseursalons wirklich läuft — und was sich davon lohnt.

Was die meisten Salons gerade nutzen

Viele Inhaber kombinieren drei bis vier verschiedene Tools:

  • WhatsApp oder Telefon für Terminanfragen
  • Papierkalender oder Excel für die Planung
  • Eine separate Kasse — oft ohne TSE
  • Handgeschriebene Kundenkarten oder gar nichts

Das kostet jeden Tag Zeit. Und spätestens bei der nächsten Betriebsprüfung wird die fehlende TSE zum Problem.

Die drei Software-Kategorien, die sich etabliert haben

Nur Terminbuchung

Tools wie Calendly oder BookedIn ermöglichen Online-Buchungen — mehr nicht. Kein Kassensystem, keine Kundenverwaltung.

Für einen Einzelkämpfer, der einfach nur den Kalender digitalisieren will, reicht das kurzzeitig. Sobald du aber auch Kundendaten pflegen oder Zahlungen verwalten willst, stößt du schnell an Grenzen.

Marktplatz-Plattformen

Treatwell, Booksy und Planity bringen über ihren Marktplatz neue Kunden — und nehmen dafür 20 bis 30 Prozent Provision pro Buchung.

Für Neueröffnungen ohne Kundenstamm ist das eine legitime Strategie, um Laufkundschaft zu bekommen. Sobald du aber Stammkunden aufgebaut hast, zahlst du für die gleichen Leute jeden Monat Provision, die ohnehin zu dir kommen würden. Bei 3.600 Euro Monatsumsatz macht das bis zu 900 Euro aus — jeden Monat.

All-in-One-Systeme

Terminz, Shore und Phorest kombinieren Terminbuchung, Kassensystem, Kundenverwaltung und Mitarbeiterverwaltung in einem System. Feste Monatsgebühr, keine Provision.

Der Unterschied im Alltag: Du öffnest morgens eine App und siehst alles — wer kommt, was gebucht ist, was in der Kasse war. Kein Wechsel zwischen drei Tools, keine doppelte Datenpflege.


Was im Alltag wirklich einen Unterschied macht

Online-Buchung, die rund um die Uhr funktioniert. Kunden buchen nachts, am Wochenende, zwischen zwei Terminen. Ein System, das Echtzeit-Verfügbarkeit zeigt und automatisch Bestätigungen schickt, reduziert den Telefonstress spürbar.

Automatische Terminerinnerungen. Eine E-Mail 24 Stunden vorher senkt No-Shows nach Studienlage um rund ein Viertel bis 40 Prozent. Das klingt simpel — macht sich aber jeden Monat in der Abrechnung bemerkbar.

TSE-konforme Kasse. Pflicht seit 2020. Wer das ignoriert, riskiert Bußgelder bis 25.000 Euro. Ein Buchungssystem ohne integrierte Kassenfunktion bedeutet ein zweites System und doppelte Arbeit.

Kundenverwaltung. Welche Farbe hatte die Kundin zuletzt? Welche Allergie? Wann war sie das letzte Mal da? Mit vier oder fünf Stylisten lässt sich das nicht mehr im Kopf behalten.


Was du vor dem Wechsel fragen solltest

Kannst du deine Kundendaten mitnehmen? Nicht bei jedem Anbieter ist der Export kostenlos oder überhaupt möglich. Frage das explizit.

Ist das Kassensystem dabei? Oder brauchst du ein separates System plus TSE-Hardware? Das summiert sich schnell.

Wie lange dauert die Einrichtung? Bei Terminz sind die meisten Salons in unter einer Stunde live — inklusive Mitarbeiter, Dienstleistungen und Preise.

Gibt es deutschsprachigen Support? Klingt banal, macht aber bei technischen Problemen einen echten Unterschied.


Wenn du gerade zum ersten Mal digitalisierst: Teste. Terminz, Shore und Timify bieten alle kostenlose Testphasen an — schau, was sich für deinen Arbeitsalltag anfühlt.

Wer von Treatwell oder Fresha wechseln will: Bei Terminz ist die Datenmigration kostenlos und dauert meistens unter einer Stunde.

Wenn du konkrete Anbieter mit Preisen und Funktionen nebeneinander sehen möchtest, hilft unser Friseur-Software-Vergleich 2026 weiter — dort sind sieben Lösungen im Detail getestet. Was Terminz selbst für Salons mitbringt, steht auf der Seite Friseur-Software von Terminz.


Häufige Fragen

Welche Software nutzen die meisten Friseure?

In der Praxis ist es gemischt: Viele kleine Salons arbeiten noch mit Kalender und WhatsApp, etablierte Betriebe setzen auf All-in-One-Systeme wie Terminz oder Shore. Wer über einen Marktplatz Kunden gewinnt, nutzt oft Treatwell oder Fresha — zahlt dafür aber Provision.

Gibt es kostenlose Friseur-Software?

Ja, aber mit Einschränkungen. Timify hat eine dauerhaft kostenlose Basisversion, und die meisten Anbieter inklusive Terminz bieten eine kostenlose Testphase. Für einen echten Salon mit mehreren Mitarbeitern und Kundendaten lohnt sich meist eine günstige bezahlte Lösung, weil sie manuelle Arbeit spart.

Brauche ich ein Kassensystem mit TSE?

Wenn du in Deutschland Zahlungen annimmst: ja. Die KassenSichV schreibt eine zertifizierte TSE vor. Terminz bringt ein TSE-konformes Kassensystem direkt mit, sodass du kein separates Gerät brauchst.

Wie schnell ist der Wechsel zu einer neuen Software?

Bei Terminz sind die meisten Salons in unter einer Stunde live — Kundendaten, Dienstleistungen und Preise werden importiert, eine manuelle Neueingabe ist nicht nötig.

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